Kirche in Corona-Zeiten

Schmökern Sie in unseren Angeboten!

Predigt und Gedanken zum 2. Sonntag nach Weihnachten

Das Geschenk des Körpers

Dieses Evangelium hören wir in der Weihnachtszeit gleich drei Mal. Der Anfang des Johannesevangeliums ist so etwas wie ein Diamant unter den theologischen Texten, noch nicht fertig geschliffen und noch nicht sauber gefasst. Dieser Text entpuppt sich immer wieder neu als Rohdiamant, der je nach Winkel der Betrachtung anders leuchtet und erleuchtet.

 

Klicken Sie unten auf den Download, um die Gedanken weiter zu lesen!

Download
Zweiter So. nach Weihnachten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 114.5 KB

Gebetsblatt zu Neujahr

Download
Jahresschluss_Gebetsblatt2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 249.2 KB

Predigt und Gedanken zum Neuen Jahr von Johann Hintermaier

Gedanken zum Beginn des Neuen Jahres 2021

 

In der ersten Lesung wird zu Neujahr ein bekannter Segenstext verkündet, den ich und viele andere auch als feierlichen Schlusssegen bei den Gottesdiensten verwenden.

Segen hat immer etwas mit Leben und Vertrauen zu tun. 

 

Klicken Sie unten auf den Downlaod, um die Gedanken weiter zu lesen!

Download
Neujahr_PredigtHintermaierB_01_2021_01_0
Adobe Acrobat Dokument 115.8 KB

Mit Gott-Vertrauen das Neue Jahr beginnen!

Ein 9-Tage-Gebet (Novene) vom 1.-9. Jänner 2021 - hier zum Downloaden!

Download
Novene-Jaenner-2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 806.5 KB

Predigt und Gedanken zum 4. Adventsonntag von Johann Hintermaier

Ein Engel wird gesandt

Engel – sie gehören zu den beliebtesten Kleingeschenken zu Weihnachten und im gesamten

Lebenslauf: bei der Taufe, wenn jemand krank ist, weggeht, neue Lebensabschnitte beginnen

oder auch auf Grabsteinen, Engel durchziehen unser Leben. Engel sind als Begleiter und

Schützer weit über biblisches Denken hinaus präsent.

 

Klicken Sie unten auf den Download, um das Evangelium und die Predigt zu lesen!

Download
Predigt zum_4.Adventsonntag (1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 287.2 KB

Predigt und Gedanken zum 3. Adventsonntag von Johann Hintermaier

In den besinnlichen Gedanken zum dritten Adventsonntag, dem Sonntag, an dem die rosa Kerze am Adventkranz entzündet werde, wenn es eine gibt, heißt es weiter oben:

Jesus, du bist unser Stern, der uns den Weg weist.

Der dritte Adventsonntag möchte uns mit dem Blick auf Jesus und sein Kommen Freude schenken.

 

Klicken Sie unten auf den Download, um das Evangelium und die Predigt zu lesen!

Download
Predigt Johann Hintermaier zum 3. Advent
Adobe Acrobat Dokument 475.2 KB

Predigt und Gedanken zum 2. Adventsonntag von Johann Hintermaier

2. Adventsonntag: Begeisterung des Anfangs

 

Lied: Wir sagen euch an

 

Besinnliches

Jesus, du bist unser Stern, der die Angst vertreibt.

Jesus, du bist unser Stern, der uns Hoffnung gibt.

Jesus, du bist unser Stern, der uns den Weg zeigt.

Jesus, du bist unser Stern, du leuchtest durch uns.

 

Klicken Sie unten auf den Download um das Evangelium und die Predigt zu lesen!

 

Download
2. Adventsonntag_PredigtHintermaier.pdf
Adobe Acrobat Dokument 922.8 KB

Wir treffen uns im Advent – online

ADVENTGESPRÄCHE

mit Hans Hintermaier, Pauline Fröschl, Elfriede Neugschwandtner und Josef Froschauer

Wann finden diese Gespräche statt?

Montag, 30. Nov. 2020

Montag, 07. Dez. 2020

Montag, 14. Dez. 2020

Dienstag, 22. Dez. 2020

jeweils von 19.00 bis 20.00 Uhr

Gibt es da auch ein Thema?

Bischofsvikar Dr. Hans Hintermaier wird jeden Adventsonntag eine Predigt auf die Pfarr-Homepage stellen. Diese Predigt wird den Anstoß zum gemeinsamen Gespräch geben.

Wer ist dazu eingeladen?

Jede und jeder aus dem Seelsorgeraum Machland!

Wenn du dich angesprochen fühlst/wenn Sie sich angesprochen fühlen, sind sie herzlich willkommen.

Für jedes Gespräch muss man sich neu anmelden.

Wo finden die Gespräche statt?

In einem chatroom von MS teams.

Wie kann ich daran teilnehmen?

Man braucht dazu einen PC mit zumindest einem Microfon, besser noch mit Kamera. Wir verwenden die Chat-Plattform MS teams. Dieses Programm müssen Sie sich nicht downloaden, sondern Sie können über ihren browser einsteigen.

Auf Ihrem PC sollte google chrome oder edge chromium installiert sein.

Wenn Sie daran Interesse haben bei den Adventgesprächen teilzunehmen, senden Sie eine email an pauline.froeschl@dioezese-linz.at. Bitte bis spätestens Samstag vor dem folgenden Adventgespräch.

Geben Sie dort ihren Namen, ihre Pfarre und das Kennwort Adventgespräche an.

Sie erhalten von Pauline eine email retour mit einem link auf dem sie draufklicken. Falls sie MS teams nicht auf ihrem Gerät installiert haben, fahren sie fort mit: mit dem browser anmelden (oder im web teilnehmen). Kamera und Microfon zulassen!

Nun noch Ihren Namen eingeben und jetzt teilnehmen klicken.

Wenn alles geklappt hat, sind Sie im chatroom beim Adventgespräch gelandet.

Alle, die eine genauere Anleitung brauchen, bitte ich, dass Sie das in Ihrem email vermerken, dann sende ich Ihnen eine ausführlichere Beschreibung zu.

Ab 18.30 Uhr steht die Tür offen im chatroom, da können Sie sich schon einloggen.

Wir freuen uns auf stärkende und bewegende Adventgespräche

Download
Adventgespräche 2020 online.pdf
Adobe Acrobat Dokument 333.8 KB

"Feiervorschlag in der Keksdose": Im Pfarrgarten ist für jeden Sonntag eine Keksdose mit Geschichte, Gebet, Bastelanregung....und kleinen Sternen versteckt. Die kleinen Sterne sollen die Kinder in der Kirche auf eine Pressspannplatte "Nachthimmel" kleben. Mit jedem Stern wächst der Sternenhimmel. Große Sterne kennzeichnen den Ort, z. B. 1 Stern für den 1. Adventsonntag... 

 

Feiervorschläge für zuhause für Erwachsene, Alleinlebende und für Familien gibt es unter https://www.netzwerk-gottesdienst.at/pages/inst/999999991/gottesdienstzuhause
Viele Anregungen für Familien und Bastelideen finden sich unter https://www.dioezese-linz.at/site/kjs/home! Ein "Adventkalender für Kinder" findet sich unter: https://www.dioezese-linz.at/site/kjs/home/news/article/162797.html !

Es ist wieder Advent. Die stillste Zeit im Jahr. Die Zeit des Wartens auf das Christkind – auf die Geburt unseres Heilands. Vorfreude auf erholsame Tage in Familie und Gemeinschaft. Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit denkt man, bekommt Oberhand. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel und eine weiße Decke verschafft der Natur eine Ruhepause.

Am 4. Dezember feiern wir den Festtag der heiligen Barbara. Das Brauchtum überliefert uns, dass wir  einen Kirschzweig in eine Vase geben und darauf warten sollen, dass der Zweig bis Heiligen Abend aufblüht – die Knospen sollen bis zum Heiligen Abend  und zum Weihnachtsfest  die Wohnung schmücken.  Nach regionalem Volksglauben bringt das Aufblühen der Barbarazweige Glück im kommenden Jahr.

Am 6. Dezember kommt der Hl. Nikolaus zu den Kindern, sagt ihnen gute Worte, lobt sie und schenkt ihnen Süßigkeiten wie Lebkuchen und Schokolade – der heilige Nikolaus gilt als Freund der Kinder und ist Schutzheiliger der Schiffer und Kaufleute;

In den Familien werden Kekse gebacken, Adventlieder gesungen....  mehr dazu im folgenden Download

Download
Gebetsblatt_Advent_HansLangeder_2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 464.0 KB
Download
Folder_Advent2020_Corona (2).pdf
Adobe Acrobat Dokument 424.3 KB

Predigt zum 1. Advent (Johann Hintermaier)

1.      Adventsonntag:  Sehnsucht nach Licht

Predigt von Bischofsvikar Johann Hintermaier

 

Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die erste Kerze brennt!

Wir sagen euch an eine heilige Zeit. Machet dem Herrn den Weg bereit!

Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr

 

Besinnliches

Jesus, du bist unser Stern, der die Angst vertreibt.

Jesus, du bist unser Stern, der uns Hoffnung gibt.

Jesus, du bist unser Stern, der uns den Weg zeigt.

Jesus, du bist unser Stern, du leuchtest durch uns.

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus    (Mk 13, 24-37)

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.

Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.

Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Gedanken zum Evangelium

Licht in dunkler Zeit

Der Beginn des Advent fällt immer in die dunkelste Zeit des Jahres. Den kurzen Tagen und dem trüben Wetter wird da etwas entgegengesetzt, was mit Licht und Leben zu tun hat, und auch mit Wachsamkeit. Allein die Vorstellung von Keks, Christbaum, Geschenken, Spezereien … lassen so manch trüben Gedanken verblassen. In diese dunkle Zeit hinein entzünden wir die erste Kerze des Adventkranzes. Sie ist ein sichtbares Zeichen, dass wir uns auf das Licht hin ausrichten wollen, auf das Licht, das wir zum Leben benötigen und das auch die Seele nährt.

Pflanzen, Tiere und Menschen, alle brauchen Licht, um leben zu können. Es zieht uns in diesen Tagen förmlich ans Licht und in die Sonne, wenn sie zu sehen ist. Licht ist nicht einfach da, es kommt von einer „Lichtquelle“. In der Natur ist es die Sonne, im alltäglichen Leben gibt es viele Lichtquellen.

Quellen des Lichtes

Gewiss, Christus ist das große Licht, das uns erleuchtet Aber auch wir können einander zum Licht werden. Dazu braucht es einen achtsamen Umgang miteinander, ein Hinhören, Hinschauen und Mitfühlen mit den Menschen, die uns umgeben und mit denen wir zusammenleben, wie Jesus es uns vorgelebt hat. Ich betone es noch einmal, wir brauchen das Licht für Leib und Seele. Wenn es trüb und düster wird, dann schlägt sich das bei vielen Menschen auch auf das Gemüt. In dem Wort „Gemüt“ steckt „Mut“. Licht ist Kraft gegen fehlenden Mut und mangelnde Antriebskraft. Licht ist Leben, für Leib und Seele und hilft gegen Unmut. Erbitten wir auch ganz bewusst, was wir ersehen.

Dunkelheit und Chaos

Das Evangelium spricht nicht nur vom Licht, sondern auch von der „großen Not“, die hereinbricht, wenn sich die Sonne verfinstert. Wenn das Licht fehlt, hat es Konsequenzen. Ich denke da an die totale Sonnenfinsternis die wir am 11.8. 1999 in Österreich hatten, als sich der Mond am frühen Nachmittag vor die Sonne schob und es ganz düster wurde. Die Hühner sind aufgeregt in den Stall gelaufen, die Vögel haben aufgehört zu singen, uns wurde ganz mulmig, erinnere ich mich noch sehr genau. Wenn sich die Sonne verdunkelt, wird es ungemütlich, da kommt Angst auf. Ich denke auch an manch dunkle Stunde meines Lebens.

Von so einer apokalyptischen Situation schreibt Markus ganz eindringlich. Er lässt die Welt aber in diesem Chaos und in dieser Dunkelheit nicht zugrunde gehen, sondern da erscheint der Menschensohn, das ist Christus. Er kommt nicht irgendwie, sondern mit „großer Macht und Herrlichkeit“. Er, das große Licht, bringt Hoffnung und Leben, er richtet wieder auf.

Licht und Hoffnung

Advent ist die Zeit der Hoffnung und die Zeit der Ausrichtung auf das Kommen des Menschensohnes hin, auf Jesus. Er hat so vielen Menschen Licht und Hoffnung gebracht, und wir dürfen mithelfen, dass vielen Menschen wieder ein Stück Licht geschenkt werde. Der Glaube an ihn wischt die Probleme und Dunkelheiten nicht einfach vom Tisch, aber er gibt uns eine neu Perspektive, die nicht zugrunde gehen lässt.

Miteinander adventlich leben

Auch wenn alles vergehen wird, seine Worte bleiben und seine Worte sind kein leeres Gerede, sondern Worte des Lebens. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, werden wir bald im Evangelium hören. Jesus ist das Wort Gottes und sein Name ist Programm, Jesus bedeutet: Gott rettet! Adventlich leben heißt in besonderer Weise füreinander da zu sein und in besonderer Weise die Verbindung zu Jesus zu suchen. Im gemeinsamen Feiern, in den Familien, im Gebet, im Teilen von Freude und Leid, von Hoffnung und Liebe. In der Zeit der geschlossenen Geschäfte kann die Zeit um den Adventkranz vielleicht etwas öffnen und beleben, was sonst nicht möglich gewesen wäre.

 

Wir beten miteinander und füreinander

Vater unser im Himmel, …

 

Zum Weiterdenken

Advent: Wo finde ich Mut und Licht, wer ist mir Lichtquelle und wo darf ich das auch für andere sein? Bringen wir einander zum Leuchten, dass es Schritt für Schritt immer heller werde, so wie die Kerzen am Adventkranz. Wachsam sein, heißt achtsam sein. Achtsame Menschen können sich in andere hineindenken und mitfühlen – Advent: diese Möglichkeiten zu nützen und nicht zu verschlafen.

Advent ist auch die Zeit, um für die Seele zu sorgen und ihr im Gebet Nahrung zu geben.

 

In ganz besonderer Verbundenheit in diesen Wochen,

 

Euer Johann Hintermaier

Download
1. Adventsonntag_291120_Predigt_Hinterma
Adobe Acrobat Dokument 331.1 KB