Dein Tag sei gesegnet

 

Mit Dankbarkeit für die Luft zum Atmen

Mit Träumen für eine gute Zukunft

Mit Freude über ein gutes Wort

Mit Gedanken des Friedens

Mit Vertrauen und Zuversicht

Mit Hoffnung auf Neubeginn

Mit Mut für den nächsten Schritt

Mit Gesten der Liebe

 

Dein Tag sei gesegnet

Mit dem Lächeln eines Menschen

Gott geht mit

 

 

Impuls für den Abend

 

Am Abend den Tag in den Blick nehmen und danke sagen. Es gibt so vieles, das uns geschenkt ist. 

 

Der Abstand, den wir jetzt halten müssen, verringert sich durch Dankbarkeit und bewusstes Wahrnehmen. Es entsteht eine neue Nähe zu Menschen und Dingen, zur Schöpfung, zu Gott.

 

Wir denken an Sie!

 

Elfriede Neugschwandtner                                 

 

In den Kirchen werden die Kreuze verhüllt. Unsere Augen sollen fasten, wir sollen nach innen schauen: Wer ist Jesus für mich? Welches Gottesbild trage ich in mir?

Einige Verse aus den Bibelstellen vom 5. Fastensonntag

 

Lesung aus dem Buch Exechiel 37,12.14

Ich öffne eure Gräber und hole euch herauf.

Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig.

 

Evangelium – Johannes 11,17.20-27

 

Als Jesus bei Marta und Maria ankam,

fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.

Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.

Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen,

dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest,

wird Gott dir geben.

Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird

bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt,

wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?

Marta sagte zu ihm:

Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. 

 

Liebe Pfarrgemeinde!

 

Wie oft haben sich Menschen gewünscht, dass ihr verstorbener Angehöriger ins Leben zurückkehrt?

Marta hatte nach dem Tod ihres Bruders Lazarus wohl ähnliche Gedanken und Gefühle, als sie Jesus entgegengeht.

 

In der Tradition hat Marta im Vergleich mit Maria immer schlecht abgeschnitten. Maria wurde als die Beschauliche, die Jesus zu Füßen sitzt und zuhört, gelobt. Marta dagegen wurde als die Geschäftige und Umtriebige getadelt.

Doch jetzt, da die Not groß ist, ist Marta es, die dem Herrn entgegengeht und bekennt  „Herr, du bist der Messias, der Sohn Gottes. Du bringst Heil.“ Marta traut Jesus zu, Macht über den Tod zu haben.

Sie ist eine Frau, die stellvertretend hofft und glaubt, wo alle Hoffnung vergeblich scheint.

Wie oft haben auch Sie stellvertretend für andere Menschen (für Ihre Kinder….)  geglaubt und für sie gebetet? Wie oft haben Sie Ihre Glaubenskraft den lebenshemmenden Kräften entgegengestellt?

 

Jesus führt Marta behutsam zum Glauben an die Auferstehung, die schon jetzt in diesem Leben beginnt – wer an ihn glaubt, lebt, auch wenn er stirbt, der ist im Glauben bereits auferstanden.

Das „ewige Leben“ hat in uns im Hier und Jetzt schon begonnen.

Aus dieser Zuversicht und Hoffnung dürfen wir leben.

 

Halten wir uns daran fest und beten wir füreinander!