Adventkalender 2020 - „Es werde Licht“

Was bedeutet Licht für mich?

Menschen aus unserer Pfarre stellen uns ihre Gedanken zur Verfügung!

 

Sie sind eine Einladung, sich jeden Tag selber für eine „Licht-Erfahrung“ zu öffnen und sie gedanklich zum Kalender hinzuzufügen! 

23. Dezember:

Weihnachten - Fest des Lichts - die adventliche und weihnachtliche Lichtfülle

ist  ein stiller Hinweis dafür, dass wir Menschen in den Dunkelheiten unseres Lebens "Licht" brauchen und suchen.

 

Elfriede Gutjahr

22. Dezember:

Eine Kerze verliert ihr Licht nicht, wenn sie eine andere Kerze entzündet.

Schenken wir einander Hoffnung und sind wir füreinander da.

 

Heidi Brunner

21. Dezember

Licht bedeutet für mich: Orientierung

Die Tage im Advent sind kurz. Deshalb ist es oft schon dunkel, wenn ich spazieren gehe. Es ist besonders schön, wenn ich die Straßenbeleuchtung und die grellen Scheinwerfer der Autos hinter mir lasse und mir nur die Sterne, der Mond und die beleuchtete Kapelle Orientierung schenken.

 

Eva Nöbauer 

20. Dezember:

Wenn du dich umschaust und alles ist dunkel, dann schau noch einmal,

vielleicht bist du das Licht.

 

Heidi Brunner

19. Dezember:

„Das Licht in mir grüßt das Licht in dir“ – diese Worte beim Weitergeben eines Lichtes, berührten mich bei einem Seminar. Das Licht, das der Schöpfer in mich gelegt hat, ist immer da. Es ist jedem Menschen geschenkt, ob ich es wahrnehme oder nicht. Dieses Wissen stärkt und trägt mich in guten und in schwierigen Zeiten.

Von Zeit zu Zeit mache ich mir bewusst, dass ich mein Licht hüte und das Licht in den Mitmenschen achte.

 

Anna Kastler

18. Dezember: 

Wenn ich eine Kerze anzünde, gibt mir das LICHT, WÄRME und HOFFNUNG

 

Albert Kern

17. Dezember:

Licht bedeutet, sich entzünden lassen,

Orientierung wird möglich, es wird warm, Hoffnung wird geboren.

 

Elfriede Gutjahr

16. Dezember:

Die Lichter des Alls, die Lichter der verschiedenen Sterne, lassen mich seit der Kindheit staunen. Wenn ich den Sternenhimmel betrachte, tauche ich ein in die Unendlichkeit des Lebens, in eine ewige Geborgenheit, in das Vertrauen der ewigen Erneuerung und Wandlung des Lebens.

Ich bin wie ein Staubkorn in dieser Welt und doch beauftragt, in meiner Welt ganz da zu sein und zu leuchten.

 

Anna Kastler

15. Dezember:

Licht bedeutet für mich, nach einer längeren Erkrankung wieder schmerzfrei zu sein und mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken.

 

Elfriede Neugschwandtner

14.Dezember:

LICHT bedeutet für mich Wärme und Nähe. 

Mir wird warm ums Herz, wenn du da bist.

Einen LICHTBLICK haben heißt, "sich auf etwas freuen".

Kann ich auch für jemanden ein Lichtblick sein?

 

Regina Haslinger

13. Dezember: Aktion „Sei so frei“

Licht bedeutet für mich, ein Stern der Hoffnung sein.

Die Aktion“ Sei so Frei“ setzt sich seit Jahrzehnten für Menschen in Not ein.

Sie setzt sich ein, wo der berühmte Schuh drückt und nimmt sanft - jedoch bestimmt -

die Menschen an der Hand und geht mit Ihnen den Weg aus der Armut.

Ein leuchtender Stern bringt mit kleinen Schritten eine große Wirkung!

 

Doris Kurus

12.Dezember:

Licht bedeutet für mich, mit Kindern leben zu dürfen, die ihr Lachen, ihre Neugierde, ihre Spontanität und Ungezwungenheit, ihre Freude über Alltägliches zum Ausdruck bringen.

Es bedeutet auch, manchmal selbst Kind werden!

 

Johann Langeder

11. Dezember:

Licht bedeutet für mich Begegnungen mit Menschen, die Mut und Vertrauen schenken.

 

Sr. Michaela Schreiner

10.Dezember:

Licht bedeutet für mich: Neubeginn

Ein neuer Tag erwacht. Die ersten Sonnenstrahlen erhellen den Horizont im Osten. „Zeit hat, wer sich Zeit nimmt“, sagt man. Deshalb schalte ich für einige Minuten auf „Zeitlupe“ um – und nehme sozusagen die Zeit unter die Lupe, um den prachtvollen Sonnenaufgang zu beobachten.

Ich bin dankbar für das Tageslicht und den neuen Tag, der mich mit seinen Möglichkeiten und Aufgaben erwartet.

9.Dezember:

Licht bedeutet für mich, eine Herausforderung bewältigt und dabei ungeahnte Möglichkeiten entdeckt zu haben. Wie ein Baum, der seine Wurzeln über Steine legt.

 

Elfriede Neugschwandtner

8.Dezember:

Licht bedeutet für mich Leben.

Sich im Licht befinden = Wärme, Geborgenheit, Freude und Frieden verspüren.

 

Adelheid Lettner

7.Dezember:

Licht bedeutet für mich: Unsere wunderbare Natur am Wegrand sehen, einen Sonnenaufgang genießen oder sich über die Farben eines Regenbogens freuen.

 

Johann Langeder

6.Dezember:

Hoffnung wird geboren.

Es liegt in meiner Hand, das Licht wieder auszublasen oder es weiterzugeben, zu einer Lichterkette der Hoffnung.

 

Elfriede Gutjahr 

5.Dezember:

Licht bedeutet für mich: Nach oben schauen – Hoffnung haben.

In dunklen Stunden einen Weg sehen.

 

Sr. Michaela Schreiner

4.Dezember:

Licht ist für mich, wenn die Sonne den Herbstnebel durchbricht.

 

Gerhard Schwandl

3. Dezember:

„Zündet für mich eine Kerze an!“

Viele Menschen, die wir auf unseren Pilgerwegen trafen, haben uns diesen Auftrag mitgegeben, nachdem sie von ihrem Kummer erzählten.

Eine brennende Kerze kann bedeuten:

 

Wir denken an dich! Gott, steh uns in dieser schwierigen Zeit bei! Leuchte uns auf dem Weg, der uns bevorsteht und schenke uns einen Hoffnungsschimmer.   

 

Eva Nöbauer

2. Dezember:

Licht bedeutet für mich, es geschieht Veränderung in mir. Statt Licht zu suchen, will ich Licht schenken.

 

Elfriede Gutjahr

1. Dezember:

Licht bedeutet für mich, Menschen an der Seite zu haben, die mit mir in guten und in schlechten Zeiten durchs Leben gehen, mit denen man über belanglose Dinge lacht und sich über Kleinigkeiten gemeinsam freut!

 

 

Hans Langeder



25.12.2019

Die Rettung beginnt im Herzen, wenn wir wie die Hirten das Kleine, Wehrlose, Arme suchen und achten. Dann  ist Weihnachten. „Fürchtet euch nicht!“

 

Elfriede Neugschwandtner, Christmette 2016

24.12.2019

„…Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in die Arme und sagte….“ 

All das, was in uns verletzlich ist, wo wir auf Schutz, Hilfe, auf Angenommen-Sein angewiesen sind, können wir Christus hinhalten und darauf vertrauen, dass er uns – im übertragen Sinn – in die Arme nimmt.

 

Anna Kastler,  25. So im Jahreskreis, 2009

23.12.2019

Wir feiern alle Heiligen und hoffen, dass auch unsere Lieben, die bereits verstorben sind,  schon dazu gehören. Denn das ist unsere Berufung: Heilige zu werden!

 

Andrea Fröschl-Schebesta, Allerheiligen, 2019

22.12.2019

In einer Geschichte ruft ein Kind, das sich im Dunkeln ängstigte:

„Tante, sprich doch mit mir, ich fürchte mich.“

„Aber was hast du davon, du siehst mich doch gar nicht?“

Darauf das Kind: „Wenn jemand mit mir spricht, wird es heller.“ 

Wer ist für mich wie Licht in meinem Leben? 

Eva Nöbauer, Spiritueller Abend beim Labyrinth, 4.10.2019                   

21.12.2019

Jeder Mensch wird geboren mit dem Ur-Segen der schöpferischen Liebe, in der jeder gehalten und geborgen ist.

Der Glaube an diese grundsätzliche Geborgenheit gibt sicheren Halt in der Brüchigkeit des Lebens.

 

Anna Kastler, Allerseelen 2018

20.12.2019

Wir sind Teil deiner wunderbaren Schöpfung, die uns Kraft und Freude schenkt und uns atmen lässt. Dafür danken wir dir!

Johann Langeder, Schöpfungsgottesdienst

19.12.2019

Auch wir kennen Mauern und Grenzen, Ohnmacht und verlorenes Zutrauen. Bei all dem verspüren wir oft eine tiefe Sehnsucht nach Verwandlung dessen hin zu einem Leben

in Fülle. Lassen wir uns nicht entmutigen!

 

Andrea Fröschl-Schebesta, Elisabethsonntag 2015

18.12.2019

Das Vaterunser-Gebet ist ein Geschenk!

Ich zähle die fünf Bitten in meiner Hand.

Der Vater, der mich hält, mein Leben, meine Schuld, das Brot und die Versuchung.

Die eine Hand ist voll Gebet, die andere Hand bleibt frei, für das Brot zum Teilen.

 

Berta Freinhofer, 28.7.2019, 17. Sonntag im Jahreskreis, Seniorium

17.12.2019

Jesus will, dass wir lieben wie er geliebt hat. Das heißt: Menschen, so wie sie sind, mit Wohlwollen, Güte und Aufmerksamkeit begegnen.

 

Albert Kern, 19. Mai 2019

16.12.2019

Gipfelstürmer brauchen eine tragfähige Basisstation, für uns Christen mag sie Glaube, Hoffnung und Liebe heißen.

 

Maria Lettner, 2. Fastensonntag

15.12.2019 – 3. Adventsonntag

Stern der Hoffnung sein!

Wir fragen uns oft: Kann ich überhaupt etwas bewegen? 

In einer Volksweisheit aus Indien heißt es:

„Wenn du meinst, zu klein zu sein um etwas zu bewegen,

dann hattest du noch nie eine Mücke im Bett.“

Also: Wir können ein Stern der Hoffnung sein!

Doris Kurus, 15.12.2019, Aktion „Sei so frei“

14.12.2019

»Ich bin da!« Das sind Worte, die trösten, die stärken, die aufrichten, die Mut machen. Sie nehmen Einsamkeit und schaffen Nähe. »Ich bin da!« Das ist der Name unseres Gottes! Gott ist für uns da, er ist immer bei uns. Er ist da, wenn es uns gut geht, und er ist da in unserer Not. Ob wir ihn bemerken oder nicht, er ist an unserer Seite.

 

Eva Nöbauer, 24. 3.2019, Seniorium

13.12.2019 – Fest der Hl. Luzia

Getauft und gesandt.

Eine Mission zu sein bedeutet: Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben,

aufzurichten, zu heilen und zu befreien.

 

Berta Freinhofer, 20.10.2019, Weltmissions-Sonntag

12.122019

Auf die Frage eines Kindes: „Mama, was tut der liebe Gott den ganzen Tag?“ 

Er sucht was verloren ist, er holt heim was sich verirrt hat, er geht in Liebe dem entgegen, der das wahre Leben sucht. 

 

Maria Lettner, 24. Sonntag im Jahreskreis

11.12.2019

Jesus ist und soll Eckstein für unser Leben sein, er ist  Vorbild,  Idol und auch Mentor – und er ist, wie er sagt – „der gute Hirte“.

Den Leitspruch der Hl. Euphrasia möchte ich auf den Weg mitgeben – „Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt“

 

Johann Langeder, 22.4.2018, Guter-Hirte-Sonntag

10.12.2019

Herr gib mir die richtigen Worte, gib mir den richtigen Ton; Worte die deutlich von dir reden, gib mir genug davon. Worte die zum Nachdenken anregen, Worte die zu Herzen gehen.

 

Maria Lettner, 17.2.2019, 6. Sonntag im Jahreskreis

9.12.2019

Unterwegs sein, weitergehen.

Jeder Schritt, ob leicht oder schwer, hell oder dunkel, formt uns.

Oft ist es gut, gemeinsam zu gehen – Hand in Hand.

Wir können uns aneinander und an Gott festhalten.

 

Berta Freinhofer, 8.7.2019, Kfb-Wallfahrt 

8.12.2019 – Maria Empfängnis

Maria erfährt auf ganz intensive Weise die Nähe, aber auch die Unbegreiflichkeit Gottes.

Trotz aller Fragen, Zweifel und Ängste lässt sie sich führen und geht den Weg, der vor ihr liegt. Sie vertraut auf Gottes Zuspruch „ich bin mit dir“.

Maria ist am Wendepunkt ihres Lebens.

Welche Wendungen nahm bereits mein Lebensweg? Was gab mir Kraft für den nächsten Schritt?

 

Elfriede Neugschwandtner, Feier beim Labyrinth, 7.5.2019

7.12.2019

In jedem Herzen ist Aufbruch und weitere Veränderung möglich. Und das gelingt, wo wir es erstreben oft so großartig und wunderbar, dass wir nur regelrecht staunen können über uns selbst und so manchen unserer Mitmenschen. 

 

Albert Kern, 8. Juli 2018

6.12.2019 – Fest des Hl. Nikolaus

„WENIGER ist MEHR“ – dieses Weniger geht einher mit Zufriedenheit, mit Dankbarkeit für das, was ich bereits habe. Vor kurzem habe ich einen Satz zum Nachdenken  von

Dr. Dirk Solte – Wirtschaftsingenieur für Nachhaltigkeit gelesen: „Schau dir im Spiegel in die Augen und gib Antwort auf die Frage: Wann habe ich genug?“

 

Johann Langeder, Schöpfungsgottesdienst

5.12.2019

Versöhnung ist in vielen Fällen nicht leicht. Aber sie ist der große Schritt, dem Leben im Miteinander Freude und Glück abzugewinnen, Brücken zueinander zu bauen, Christus ähnlich zu werden.   

 

Albert Kern, 4. Fastensonntag - 31.März 2019

4.12.2019 – Fest der Hl. Barbara

Innehalten um das Geschenk des Lebens zu bedenken, ist nötig für die Seelenhygiene. Nicht erst dann, wenn das Schicksal dazu zwingt – auch an wichtigen Zeit- und Wendpunkten im Leben – im besten Fall am Ende jeden Tages: Zurückschauen in Dankbarkeit, was gut und kostbar war.

So erfahren wir täglich den Reichtum des Lebens und können auch den Tod annehmen als Schlussteil des Lebens. Unsere Vollendung erhoffen wir beim barmherzigen Schöpfer.

 

                                                                                                    Anna Kastler, Allerseelen 2019

3.12.2019

„Demut besteht nicht darin, sich geringer als die anderen zu fühlen, sondern sich von der Anmaßung der eigenen Wichtigkeit zu befreien.“ (Matthieu Ricard)

Mehr Demut angesichts der eigenen Unzulänglichkeiten heißt, das Leben anderer wertzuschätzen.

 

Anna Kastler, 1. 9.2019, 22. Sonntag im Jahreskreis

2.12.2019

So wie die Zweige des Adventkranzes auch im Winter frisch und grün sind und der Kälte trotzen,  und die Kerzen Licht und Wärme in der Dunkelheit sind, so will Jesus für uns sein: Er wärmt uns und schützt uns in der Dunkelheit.

 

Doris Kurus, 1. Adventsonntag 2019, Seniorium

1.12.2019

Elija hörte Gott im sanften, leisen Säuseln des Windes. Martin, der Schuster hörte ihn beim Lesen in der Bibel. Wann sind wir so still in uns selbst, dass wir Gottes Stimme hören?

 

Andrea Fröschl, Adventkranzsegnung 2019