25.12.2019

Die Rettung beginnt im Herzen, wenn wir wie die Hirten das Kleine, Wehrlose, Arme suchen und achten. Dann  ist Weihnachten. „Fürchtet euch nicht!“

 

Elfriede Neugschwandtner, Christmette 2016

24.12.2019

„…Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in die Arme und sagte….“ 

All das, was in uns verletzlich ist, wo wir auf Schutz, Hilfe, auf Angenommen-Sein angewiesen sind, können wir Christus hinhalten und darauf vertrauen, dass er uns – im übertragen Sinn – in die Arme nimmt.

 

Anna Kastler,  25. So im Jahreskreis, 2009

23.12.2019

Wir feiern alle Heiligen und hoffen, dass auch unsere Lieben, die bereits verstorben sind,  schon dazu gehören. Denn das ist unsere Berufung: Heilige zu werden!

 

Andrea Fröschl-Schebesta, Allerheiligen, 2019

22.12.2019

In einer Geschichte ruft ein Kind, das sich im Dunkeln ängstigte:

„Tante, sprich doch mit mir, ich fürchte mich.“

„Aber was hast du davon, du siehst mich doch gar nicht?“

Darauf das Kind: „Wenn jemand mit mir spricht, wird es heller.“ 

Wer ist für mich wie Licht in meinem Leben? 

Eva Nöbauer, Spiritueller Abend beim Labyrinth, 4.10.2019                   

21.12.2019

Jeder Mensch wird geboren mit dem Ur-Segen der schöpferischen Liebe, in der jeder gehalten und geborgen ist.

Der Glaube an diese grundsätzliche Geborgenheit gibt sicheren Halt in der Brüchigkeit des Lebens.

 

Anna Kastler, Allerseelen 2018

20.12.2019

Wir sind Teil deiner wunderbaren Schöpfung, die uns Kraft und Freude schenkt und uns atmen lässt. Dafür danken wir dir!

Johann Langeder, Schöpfungsgottesdienst

19.12.2019

Auch wir kennen Mauern und Grenzen, Ohnmacht und verlorenes Zutrauen. Bei all dem verspüren wir oft eine tiefe Sehnsucht nach Verwandlung dessen hin zu einem Leben

in Fülle. Lassen wir uns nicht entmutigen!

 

Andrea Fröschl-Schebesta, Elisabethsonntag 2015

18.12.2019

Das Vaterunser-Gebet ist ein Geschenk!

Ich zähle die fünf Bitten in meiner Hand.

Der Vater, der mich hält, mein Leben, meine Schuld, das Brot und die Versuchung.

Die eine Hand ist voll Gebet, die andere Hand bleibt frei, für das Brot zum Teilen.

 

Berta Freinhofer, 28.7.2019, 17. Sonntag im Jahreskreis, Seniorium

17.12.2019

Jesus will, dass wir lieben wie er geliebt hat. Das heißt: Menschen, so wie sie sind, mit Wohlwollen, Güte und Aufmerksamkeit begegnen.

 

Albert Kern, 19. Mai 2019

16.12.2019

Gipfelstürmer brauchen eine tragfähige Basisstation, für uns Christen mag sie Glaube, Hoffnung und Liebe heißen.

 

Maria Lettner, 2. Fastensonntag

15.12.2019 – 3. Adventsonntag

Stern der Hoffnung sein!

Wir fragen uns oft: Kann ich überhaupt etwas bewegen? 

In einer Volksweisheit aus Indien heißt es:

„Wenn du meinst, zu klein zu sein um etwas zu bewegen,

dann hattest du noch nie eine Mücke im Bett.“

Also: Wir können ein Stern der Hoffnung sein!

Doris Kurus, 15.12.2019, Aktion „Sei so frei“

14.12.2019

»Ich bin da!« Das sind Worte, die trösten, die stärken, die aufrichten, die Mut machen. Sie nehmen Einsamkeit und schaffen Nähe. »Ich bin da!« Das ist der Name unseres Gottes! Gott ist für uns da, er ist immer bei uns. Er ist da, wenn es uns gut geht, und er ist da in unserer Not. Ob wir ihn bemerken oder nicht, er ist an unserer Seite.

 

Eva Nöbauer, 24. 3.2019, Seniorium

13.12.2019 – Fest der Hl. Luzia

Getauft und gesandt.

Eine Mission zu sein bedeutet: Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben,

aufzurichten, zu heilen und zu befreien.

 

Berta Freinhofer, 20.10.2019, Weltmissions-Sonntag

12.122019

Auf die Frage eines Kindes: „Mama, was tut der liebe Gott den ganzen Tag?“ 

Er sucht was verloren ist, er holt heim was sich verirrt hat, er geht in Liebe dem entgegen, der das wahre Leben sucht. 

 

Maria Lettner, 24. Sonntag im Jahreskreis

11.12.2019

Jesus ist und soll Eckstein für unser Leben sein, er ist  Vorbild,  Idol und auch Mentor – und er ist, wie er sagt – „der gute Hirte“.

Den Leitspruch der Hl. Euphrasia möchte ich auf den Weg mitgeben – „Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt“

 

Johann Langeder, 22.4.2018, Guter-Hirte-Sonntag

10.12.2019

Herr gib mir die richtigen Worte, gib mir den richtigen Ton; Worte die deutlich von dir reden, gib mir genug davon. Worte die zum Nachdenken anregen, Worte die zu Herzen gehen.

 

Maria Lettner, 17.2.2019, 6. Sonntag im Jahreskreis

9.12.2019

Unterwegs sein, weitergehen.

Jeder Schritt, ob leicht oder schwer, hell oder dunkel, formt uns.

Oft ist es gut, gemeinsam zu gehen – Hand in Hand.

Wir können uns aneinander und an Gott festhalten.

 

Berta Freinhofer, 8.7.2019, Kfb-Wallfahrt 

8.12.2019 – Maria Empfängnis

Maria erfährt auf ganz intensive Weise die Nähe, aber auch die Unbegreiflichkeit Gottes.

Trotz aller Fragen, Zweifel und Ängste lässt sie sich führen und geht den Weg, der vor ihr liegt. Sie vertraut auf Gottes Zuspruch „ich bin mit dir“.

Maria ist am Wendepunkt ihres Lebens.

Welche Wendungen nahm bereits mein Lebensweg? Was gab mir Kraft für den nächsten Schritt?

 

Elfriede Neugschwandtner, Feier beim Labyrinth, 7.5.2019

7.12.2019

In jedem Herzen ist Aufbruch und weitere Veränderung möglich. Und das gelingt, wo wir es erstreben oft so großartig und wunderbar, dass wir nur regelrecht staunen können über uns selbst und so manchen unserer Mitmenschen. 

 

Albert Kern, 8. Juli 2018

6.12.2019 – Fest des Hl. Nikolaus

„WENIGER ist MEHR“ – dieses Weniger geht einher mit Zufriedenheit, mit Dankbarkeit für das, was ich bereits habe. Vor kurzem habe ich einen Satz zum Nachdenken  von

Dr. Dirk Solte – Wirtschaftsingenieur für Nachhaltigkeit gelesen: „Schau dir im Spiegel in die Augen und gib Antwort auf die Frage: Wann habe ich genug?“

 

Johann Langeder, Schöpfungsgottesdienst

5.12.2019

Versöhnung ist in vielen Fällen nicht leicht. Aber sie ist der große Schritt, dem Leben im Miteinander Freude und Glück abzugewinnen, Brücken zueinander zu bauen, Christus ähnlich zu werden.   

 

Albert Kern, 4. Fastensonntag - 31.März 2019

4.12.2019 – Fest der Hl. Barbara

Innehalten um das Geschenk des Lebens zu bedenken, ist nötig für die Seelenhygiene. Nicht erst dann, wenn das Schicksal dazu zwingt – auch an wichtigen Zeit- und Wendpunkten im Leben – im besten Fall am Ende jeden Tages: Zurückschauen in Dankbarkeit, was gut und kostbar war.

So erfahren wir täglich den Reichtum des Lebens und können auch den Tod annehmen als Schlussteil des Lebens. Unsere Vollendung erhoffen wir beim barmherzigen Schöpfer.

 

                                                                                                    Anna Kastler, Allerseelen 2019

3.12.2019

„Demut besteht nicht darin, sich geringer als die anderen zu fühlen, sondern sich von der Anmaßung der eigenen Wichtigkeit zu befreien.“ (Matthieu Ricard)

Mehr Demut angesichts der eigenen Unzulänglichkeiten heißt, das Leben anderer wertzuschätzen.

 

Anna Kastler, 1. 9.2019, 22. Sonntag im Jahreskreis

2.12.2019

So wie die Zweige des Adventkranzes auch im Winter frisch und grün sind und der Kälte trotzen,  und die Kerzen Licht und Wärme in der Dunkelheit sind, so will Jesus für uns sein: Er wärmt uns und schützt uns in der Dunkelheit.

 

Doris Kurus, 1. Adventsonntag 2019, Seniorium

1.12.2019

Elija hörte Gott im sanften, leisen Säuseln des Windes. Martin, der Schuster hörte ihn beim Lesen in der Bibel. Wann sind wir so still in uns selbst, dass wir Gottes Stimme hören?

 

Andrea Fröschl, Adventkranzsegnung 2019